Niels Körner engagiert sich bei der Raunheimer Feuerwehr

Von Alina Kraft

RAUNHEIM - „Schon als kleines Kind war ich sehr von der Feuerwehr und ihrer Arbeit fasziniert“, erzählt Niels Körner. „Dann drückte mir jemand einen Flyer in die Hand und ich beschloss, einfach mal reinzuschnuppern.“

Seit vier Jahren Mitglied Und es hat ihm gut gefallen, denn mittlerweile ist der 14-Jährige schon über vier Jahre Mitglied bei der freiwilligen Feuerwehr. Aber Niels engagiert sich in besonderer Weise bei der Jugendfeuerwehr. „Ich bin sozusagen die Brücke zwischen den Bambini und der Jugendfeuerwehr.“

Im Alter von zehn Jahren wechseln die Bambini zur Jugendfeuerwehr. Dort werden sie theoretisch und mit zahlreichen praktischen Übungen auf die kommenden Aufgaben in der Einsatzabteilung vorbereitet. Dazu gehört beispielsweise das Ansehen und Kennenlernen der Anzüge oder die Eigensicherung, die ihnen beigebracht und geübt wird. „Ich bin die Kontaktperson und der Ansprechpartner für die Kinder, die gerade erst zur Jugendfeuerwehr gewechselt haben“, erklärt Niels Körner.

Ihnen steht er dann beratend zur Seite. Manchmal muss er aber auch den Motivator spielen. „Falls ein Kind mal keine Lust hat, versuchen wir es interessanter zu gestalten. Im schlimmsten Fall machen wir dann etwas anderes.“

Am schönsten sei es aber zu sehen, wie ein Kind die Erklärungen versteht, sich selbst an der Aufgabe versucht und sich über seinen Erfolg freut. Niels’ Brückenfunktion gab es vorher noch nicht, da die Bambini erst seit 2009 bestehen und die ersten Kinder im vergangenen Jahr zur Jugendfeuerwehr gewechselt sind. „So ein Posten wie der von Niels wurde daher bis zum letzten Jahr nicht gebraucht. Er ist nur durch seine Eigeninitiative entstanden“, erklären Patrick Wieczorek und Patrick Spalke, die beiden Leiter der Jugendfeuerwehr. „Ich hatte selbst diese Idee, weil ich sehr gerne mit Kindern zusammenarbeite“, ergänzt Niels.

Dafür trifft er sich jeden Samstag mit seinen Freunden und Kameraden. Viel Zeit ginge durch die wöchentlichen Aktivitäten aber nicht verloren. „Der Schule oder andere Hobbys kommen meinen Aufgaben bei der Feuerwehr nicht die Quere.

Grundausbildung mit 17 Niels nächstes Ziel ist die Grundausbildung mit 17 Jahren, nach der er dann auch mit auf Einsätze fahren darf. Doch aufgeregt ist er deshalb nicht. „Vielleicht werde ich bei den ersten Einsätzen etwas Herzrasen haben, aber das wird schon irgendwie klappen“, meint der 14-Jährige.

Auf freiwilliger Basis wird er der Feuerwehr wohl noch lange treu bleiben. Doch beruflich hat Niels schon ganz andere Pläne: „Ich möchte etwas mit Chemie und Biologie machen. Aber man wird sehen, was die Zeit letztendlich mit sich bringt.“

 

Quelle: Text Main-Spitze, 21.02.2014, Bild Jugendfeuerwehr Raunheim

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